DAS Magazin für Softwareentwicklung mit Perl!

Herbst 2012

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Leseprobe der Ausgabe
Dumbbench - eine intelligente Stoppuhr

Ein stets guter Rat: Optimiere nur den Code, der nachgewiesen langsam ist. Für solch einen Nachweis gibt es seit langem das Kernmodul Benchmark, welches den Abstand zwischen zwei Zeitpunkten misst. Dem Perl 5-Porter Steffen Müller war es jedoch nicht gut genug und er schuf mit Dumbbench eine Alternative, die den Programmieraufwand senken und die Ergebnisse realistischer machen soll - auf Kosten zusätzlicher Rechenzeit. Selbst wenn der Programmierer sich dumm stellt oder die Arbeit scheut, sollten die Ausgaben immer noch nützlich sein. Dies war zumindest der Grundgedanke, welcher zu dem Namen führte.


WxPerl-Tutorial - Teil 11

Nachdem die Grundlagen gelegt und fast alle wesentlichen Widgets beschrieben wurden, beginnt das große Resteessen. Es sind jedoch genügend Delikatessen für eine vorletzte Folge übrig geblieben. Die meisten der Widgets und Techniken haben sogar ein gemeinsames Thema: Die Anordnung von Elementen ohne die in Folge 3 erläuterten Sizer.


Erstellen von E-Books für den Amazon

"Im November 2007 präsentierte Amazon einen neuen E-Book-Reader namens Kindle" und seither hat es die, doch schon in die Jahre gekommene, Vision des elektronischen Buches, tatsächlich in Öffentlichkeit und Wirklichkeit geschafft. Wie bei jeder jungen Technologie herrscht auch hier viel Ungewissheit. Genau so groß wie die Anzahl verschiedener Schreibarten von "E-Book" scheint die Zahl der digitalen Formate zu sein. Für die Rechtschreibung schlägt Duden "E-Book" oder "E-Buch" vor, fürs Englische ist bei Oxford Dictionaries "e-book" zu lesen. Bei den Dateiformaten geht auf lange Sicht die Auswahl - wie in der Rechtschreibung auch - auf wenige "Schreibweisen" zurück. So finden das offene Format EPUB und das proprietäre Mobipocket weltweit Verbreitung. Diese beiden Formate werden wohl in Zukunft vorgeben, wie ein elektronisches Buch "zu schreiben" ist.

Boris Däppen zeigt, wie man mit Perl und CPAN-Modulen solche E-Books für den Kindle erstellen kann.


Module verwalten mit Dist::Zilla

Zum guten Ton in der Perl-Programmierung gehört es, modular zu programmieren. Das Aufteilen des Programmcodes in verschiedene Module bietet viele Vorteile. So wird die Wartbarkeit der Anwendung erhöht, da immer nur einzelne Module verbessert werden müssen und nicht die ganze Anwendung.

Auch kann man einzelne Teile leichter austauschen ohne dass ein Update der gesamten Anwendung notwendig wird.

Wenn dann noch viele Module auf dem CPAN liegen und man Patches von fremden Personen bekommt, kann die Pflege der eigenen Module viel Zeit beanspruchen.

An dieser Stelle kommt Dist::Zilla ins Spiel. Mit Dist::Zilla wird die Pflege und das Releasen von Distributionen stark vereinfacht. In diesem Artikel wird Dist::Zilla vorgestellt und anhand eines Beispiels gezeigt, was man noch an nützlichen Erweiterungen nutzen kann. Auch werden wir zeigen, wie man eigene Erweiterungen erstellt.


Rezension - Das Kamel

Auch in dieser Ausgabe hat Herbert Breunung Bücher für uns gelesen: Programming Perl und Zunkunft.pl

Endlich ist die Karawane mit dem Wüstenschiff eingetroffen. Jenes gutmütige aber eigenwillige Tier, das vielerorts nach wie vor das Symbol für Perl ist, zierte bereits 1991 den Buchdeckel der ersten Auflage von "Programming Perl". Larry Wall änderte sogar die Versionsnummer auf 4.0, um deutlich zu machen, welchen Stand der Sprache das Buch beschreibt. Die Karriere des Verlages O'Reilly nahm damals mit den Tierbüchern wie dem Kamel richtig Fahrt auf und Tim O'Reilly hat quasi die Entwicklung der neuen Generation (Perl 5) gesponsort, indem er Larry anstellte.

Das deutsche, elektronische Buch "Zukunft.pl" wendet sich ebenfalls an Anfänger und begleitet die Schritte während der allerersten kleinen Skripte, was der Untertitel auch ankündigt: "Ein verständlicher und unterhaltsamer Einstieg in die prozedurale Programmierung mit Perl." Skalare, Arrays und Hashes werden vorgestellt, die Pragmas strict und warnings, sowie zwei Handvoll Perl-Befehle.


Rezension - High Performance MySQL

Christian Rost rezensiert die neue Auflage von High Performance MySQL: Das Buch 'High Performance MySQL ' wurde, wie auch der Vorgänger, von den Autoren Baron Schwartz, Peter Zaitsev und Vadim Tkachenko geschrieben und von O'Reilly herausgegeben. Vielleicht nach dem Motto: „Zu viele Köche verderben den Brei“ stehen Zawodny, Lentz und Balling aus der zweiten Ausgabe jedenfalls nicht mehr explizit in der Autorenliste. Die Autoren sind definitiv Koryphäen auf ihrem Gebiet und verstehen sich gleichzeitig darauf, ihr Wissen auch dem Anfänger näher zu bringen. Die dritte Ausgabe ist wesentlich mehr als nur ein Update in Form von neuen Kapiteln oder eine Aktualisierung an die neueren MySQL -Versionen. Viele Bereiche wurden komplett neu verfasst oder umgeschrieben.


Ein Writeboard-Ersatz mit Mojolicious

Ich habe immer sehr gerne writeboard.com benutzt, um Artikel oder andere Texte zusammen mit anderen zu schreiben. Es ging nicht darum, gleichzeitig in dem Text zu arbeiten, aber "abwechselnd". Das Gegenüber war meistens auf einem anderen Erdteil unterwegs, so dass man nicht direkt zusammenarbeiten konnte. Bei Writeboard konnte man sich also so ein Notizboard einrichten und an dem Text arbeiten. Die Änderungen konnte man auch mit einfachen Mitteln verfolgen.

In diesem Artikel wird gezeigt, wie man mit Mojolicious eine solche Anwendung umsetzen kann.


CPAN-Dokumentation als E-Book

Dass Dokumentation ein wichtiger Aspekt der Programmierung ist, wird immer wieder betont. Weitgehend bekannt ist aber auch, das diese Fleißarbeit nicht jedes Programmierers Sache ist. Um so erfreulicher ist daher der Fakt, dass es durchaus Open-Source-Projekte mit umfangreicher Dokumentation ans Licht der Welt schaffen. Es ist halt doch so, dass mit einer richtig dosierten und gut gewarteten Dokumentation - auf lange Sicht - Arbeit gespart wird.

Für die meisten Programme und Module in Perl bieten cpan.org (bzw. metacpan.org) die Anlaufstelle um sich solche Dokumentationen anzuschauen. Hier bekommt man das hauseigene Dokumentationsformat POD als HTML mit schön buntem Markup gut leserlich im Browser angezeigt.